Therapie der Parodontalerkrankungen: Parodontitis, Parodontitistherapie, Parodontosebehandlung, Zahnfleischrückgang

Parodontosebehandlung, Behandlung der Parodontitis

Vor einer Parodontosebehandlung (Parodontitisbehandlung) erfolgen verschiedenen klinische und radiologische Untersuchungen. In der folgenden Hygienephase wird die Erkrankung (Zahnfleischerkrankung, Parodontitis) exakt definiert, der Patient wird motiviert und eine über viele Wochen andauernde professionelle Mundhygiene- und Mundgesundheitsbehandlung wir eingeleitet. Ziel der Parodontosebehandlung ist die Erhaltung parodontal geschädigter Zähne. 

 

Plastische Parodontalchirurgie bei Zähnen

Bei weit fortgeschrittener Parodontitis müssen ergänzend zu der oben genannten konventionellen Parodontosebehandlung auch parodontalchirurgische Maßnahmen vorgenommen werden. Mit Hilfe der plastisch-parodontalen Chirurgie werden Ihre Zähne, der angrenzende Knochen und das Weichgewebe langfristig gesund erhalten. Die plastische Parodontalchirurgie ermöglicht u.a. die Bereinigung von tief sitzenden Entzündungen, die Reinigung der Wurzeloberfläche unterhalb des Zahnfleischrandes, die Modellation des Knochens, die Rekonstruktion von Knochendefekten und die Wiederherstellung von gesunden Zahnfleischverhältnissen.

Bei verschiedenen Parodontitis-Erkrankungen (z.B. Zahnfleischrückgang, tiefe Zahnfleisch-Taschen, freiliegende Zahnhälse) erzielen wir mit speziellen mikrochirurgischen Therapiekonzepten dauerhafte Behandlungserfolge.

 

Plastische Parodontalchirurgie bei Implantaten

Im Rahmen von Implantatversorgungen können solche plastisch-parodontalen Eingriffe notwendig sein zur Verbesserung der Weichgewebsqualität bzw. zur Optimierung der Rot-Weiß-Ästhetik im Bereich der Implantate. Ebenso wie bei natürlichen Zähnen kann die plastische Parodontalchirurgie auch bei Periimplantitis (Entzündungen des an Implantate angrenzenden Gewebes) notwendig werden.